Fr, 30.08.2013

Gesichter der Nordstadt

Treffpunkt der Kulturen

Einlass: 14.00 Uhr | Beginn: 14.00 Uhr | Eintritt: Eintritt frei!


Mit einem breit gefächertem Rahmenprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene präsentieren sich am 30.08.  Musik-, Theater- und Kreativgruppen aus der Dortmunder Nordstadt im FZW.
 
Den Auftakt für den moderierten Veranstaltungstag macht die Gruppe „Muzenza Capoeira“, die mit einer brasilianischen Kampfkunst/Kampftanz- Show aufwartet, dessen Ursprung auf den afrikanischen NiGolo („Zebratanz“) aus der Kolonialzeit zurückgeführt wird.
In der modernen Weiterentwicklung steht allerdings nicht mehr der Kampf, sondern der Ryhtmus, die Bewegung und die spontane Improvisation im Vordergrund, wobei Caopeira auch als eine Art von Kommunikation verstanden werden muss, die Geschicklichkeit, das Rhytmusgefühl und die Reaktionen schulen und enorm verbessern.
 
Beim „Migrantenpop“ werden Fräulein Nina und Murat Kayi mit einer Verschmelzung von preisgekrönten Kabarett und Kreativprojekt für Kinder eine „Live-Werkstatt“ inszenieren. Dabei sollen alle Zuschauer, ob groß oder klein, mitmachen und miterzählen. Motto: Alle machen die Show! Musizieren, sich bewegen und Geschichten erzählen wird zu einer gemeinsamen Erfahrung.
 
Das ursprünglich aus 20 russlanddeutschen Kindern bestehende Tanztheaterprojekt  „Abrakadabra“ bezieht auch nach 20 Jahren seines Bestehens mit spektakulären „Aufführungen“ zu brisanten Themen wie „Gewalt und Rassismus“, „Ausgrenzung“ oder „Mobbing  Stellung. Ein wesentliches Ziel der Arbeit ist die Kooperation mit anderen Institutionen, als auch der Austausch mit anderen Gruppen., wie z.B die Teilnahme am jährlichen „Dance Award“ oder der Fachtagung „ Die Kids und wir“-Integration und Identität.
Für den heutigen Tag präsentieren Jugendliche Auszüge aus dem aktuellen Programm „I can be a freak“ mit gemischten Tänzen vom „Boden-Style“ über klassische Tänze und Pop. Ergänzt wird das Programm durch 2 Aufführungen aus dem kommenden 20 Jahre „Abrakadabra“-Jubiläumsprogramm.
 
Beim „Djangos Orientology Orchestra“ (Ethno-Jazz, World Groove) sorgt der Initiator Django Kroll (Kontrabass) zusammen mit Daniel San Leandro (Drums)  als Rhytmusgruppe für den improvisierten Freiraum einer Klangwelt zwischen Jazz, Rock und Volksmusik, in der sich Bettina Hagemann, Freya Deiting (Geige), Moo Lohkenn (Gesang), Gilda Razani, Wim Wollner (Saxophon), Hans Wanning (E-Piano), Achmed Bektas (Oud) und Feti Ak (Darbuka) „austoben“ können.
 
„Claudia Rudeck & Band“ (Folk-Rock/Country-Pop) versetzen das Publikum zurück in eine andere Zeit, in der die Lieder noch Geschichten erzählten. In der heutigen Zeit, wo es bei vielen Veranstaltungen und Konzerten um die laute Präsentation von Showeffekten geht, werden die Zuhörer hier mit kleinen charismatischen Geschichten , entspannten Gitarrenklängen aber auch mitreißenden Songs in eine Welt gezogen, in der die Stärke von Helden nur durch die Größe ihres Herzens bestimmt wird.
 
Eine weitere  Bereicherung für die Veranstaltung bietet der Walking-Clown „Piff“ der für viele Überraschungen und Spaß bei Kindern und Erwachsenen ein Garant sein wird.
 

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